Die ortsbauliche Struktur ist durch eine diverse Setzung von Zeilenbauten und Durchlässigkeit geprägt, welche mit zwei winkelförmigen Laubenganggebäuden fortgeschrieben wird. Die nördliche, städtische Parzelle wird bewusst nicht bebaut, sondern in einen öffentlichen Park überführt, der den imposanten Baumbestand erhält und die Reihe öffentlicher Aufenthaltsorte entlang der Holzlegistrasse ergänzt. Rückwärtig entsteht ein vom Autobahnlärm geschützter Wohngarten, zu dem sich die klar strukturierten Wohnungen mit raumhohen Fenstern öffnen. Das Projekt setzt konsequent auf nachhaltigen und preisgünstigen Wohnraum: innerstädtische Verdichtung durch kompakte Holzvolumen, hochwertige Grünräume und einen weitgehend treibhausgasneutralen Betrieb durch grossflächige Photovoltaik und Grundwassernutzung.