Der schlanke, sechsgeschossige Baukörper begleitet die St. Niklausengasse und räumt dem Grünraum entlang des Krienbachs maximalen Platz ein. Ein präzise gesetzter Knick im Volumen kürzt die Fassadenlänge visuell und gibt den Blick auf den benachbarten historischen Bau frei, um dessen Präsenz zu stärken. Die hinterlüftete Welleternitfassade gibt dem Bau ein leichtes, verspieltes Erscheinungsbild und erinnert an die ehemalige gewerbliche Nutzung als Werkhof. Die zwischen Schotten organisierten Wohnungen sind über Laubengänge erschlossen, wodurch alle Wohnungen von den beiden unterschiedlichen Gebäudeseiten profitieren. Um dem Wunsch der Bauherrschaft nach kostengünstigen Wohnungen gerecht zu werden, wurden konsequent reduzierte Grundrisse entwickelt. Durch den direkten Eingang in die Küche, den Verzicht auf Korridore und die minimalen Zimmergrössen konnten die Grundflächen sehr klein gehalten werden.